Kotel
Koteler Region
Sehensw$urdigkeiten
"G.S. Rakowski" Pantheon
Museum der Wiedergeburt

     Die Stadt Kotel ist in einem malerischen Tal im $ostlichen Teil des Balkangebirges gelegen. Der Berg dort unterscheidet sich mit eigenartiger Sch$onheit. Die Karstquellen, die einen Anfang der flihenden B$acher mit zahlreichen Wasserf$allen, so auch der zahlreichen H$ohlen geben, sind eine sehr interessante und anziehende Seite des Koteler Gebirges.
     Das Reichtum dieser Ecke Bulgariens hat seine Widerspiegelung im Naturwissenschaftlichen Museum gefunden, das im Jahre 1952 in Kotel geschafft wird. Seinen Grundstein hat der Naturwissenschaftslehrer der einheimischen Schule Wasil Georgiew ( 1875 - 1963 ) gelegt, der im Verlauf von 60 Jahren Vorbilder und Vertreter der anorganischen und organischen Natur der Koteler Gegend gesammelt und erforscht hat. Im Jahre 1951 werden seine reichen Sammlungen vom Ausschuss des Zoologischen Instituts bei der Bulgarischen Akademie der Wissenschaft hoch gesch$atzt und dann wurde die Entscheidung genommen, dass die Sammlungen dem ganzen Volk zug$anglich gemacht werden.
     So wurde das Museum entstanden, das in seinen Besuchern Bewunderung vom reichen Erbe der bulgarischen Natur hervorruft. Im Jahre 1981 wurde ein neues Expose des Museums er$offnet, gem$ass den zeitgen$ossischen Prinzipien der $Okologie gestaltet. In der Abteilung " Geologie " gibt es Vorbilder von 87 Arten von Kristallen und Mineralien, die $uber die Vielfalt der anorganischen Welt der Koteler Region zeugen. Dort sind auch 150 Arten von Versteinerungen ausgestellt, die sich auf die Fauna der mesosoischen Epoche beziehen - Muscheln, Meersterne, unter denen sich einige besonders wertvolle f$ur die Wissenschaft befinden.
     Es gibt eine Sammlung mit 218 Arten von Insekten. Die Aufmerksamkeit ziehen vielfarbige Tagesschmetterlinge und vielfaltige Bienen an. Im Museumsexpose werden Fische, Amphibischen dargestellt, die Koteler Gegend bewohnend.
     Breit ausgestellt ist das Vogelreich, das aus 211 Arten besteht. Dabei verursachen ein besonderes Interesse die im Roten Buch Bulgariens aufgeschriebenen selten getroffenen oder schon verschwindenden V$ogel - Rosapelikan u.a. Die S$augetiere als h$ohere Vertreter der Tierwelt werden in einem grossen Saal exponiert, wo sich 49 Arten von Tieren befinden, darunter Gemse und Fischotter umfassend. Die Besucher machen sich auch mit solchen Wildtieren bekannt, die als Objekte der Sportjagd dienen.
     Die interessanten Sammlungen des Naturwissenschaftlichen Museums in der Stadt Kotel stellen das reiche Erbe der bulgarischen Natur dar und wecken ein Streben nach Weltschutz auf.