Koteler Rågion
Sehensw$urdigkeiten
"G.S. Rakowski" Pantheon
Museum der Wiedergeburt
Naturkundigen Museum
     Kotel - eine Stadt Legende und Geschichte! Gelegen in einem malerischen Talkessel im $ostlichen Teil des Balkans, ist Kotel nicht nur ein Ort mit majest$atischer Natur, frischer Luft und reinen Gebirgsgew$assern, eine Stadt, die nach Kiefern und wildem Geranium duftet, sondern auch ein bedeutungsschweres kulturelles und historisches Zentrum. " Bollwerk des Bulgarentums ", " Wiege der Wiedergeburt ", die mehr als 120 hervorragende Aufkl$arer grossgezogen und der Heimat geschenkt hat - so nennt man diese Stadt. Kotel hat sch$one architektonische Vorbilder aus der Zeit der sp$aten Wiedergeburt und ist ein der wichtigsten Zentren der Webekunst.
     Der Name der Stadt wird zum erstenmal in einem t$urkischen Dokument aus dem Jahre 1486 erw$ahnt. Dank der Entwicklung von vielen Handwerken vergr$osserte und bereicherte sich die Stadt in der zweiten H$alfte des 18. und des 19. Jhs, als sie 1200 H$auser z$ahlte. Karawanen von mit Ochsen bespannten Wagen brachten die Wolle von 450 000 Schafen aus Kotel, die in der Dobrudshaebene weideten. Die Wolle wurde zu groben Wollstoffen verarbeitet. Ein Vertrag $uber die Versorgung des t$urkischen Heeres sicherte der Bev$olkerung bedeutende Privilegien und st$arkte ihren Freiheits - und Unabh$angigkeitsgeist. Die Einwohner der Stadt sind arbeitssam, unternehmungslustig, wissbegierig. Mit pers$onlichen Mitteln pflegten sie 5 weltliche Schulen, bauten hohe Holzh$auser mit geschnitzten T$uren, Zimmerdecken. F$ur die Sch$onheit und Gem$utlichkeit des Hauses webten die Frauen Teppiche, langhaarige Wolldecken, Kopfkissen. Kotel verwandelte sich in eine der reichsten, sch$onsten, freiheitsliebenden Ortschaften im Lande. Vernichtende Feuerbr$unste wie diese im Jahre 1894 verw$usteten 4/5 der bebauten Stadtfl$ache.
     Es bleibt ihr Ruhm aus der Zeit der Wiedergeburt als eine Ortschaft - Nationalstolz f$ur alle Bulgaren. Der Kunst der Weberei ist die Ausstellung der f$ur diese Region typischen Gewebe gewidmet, die in der Galatan - Schule veranstaltet ist und von Mai bis Oktober zu besuchen ist. Die Exposition zeigt die Entwicklung dieser Kunst vom einfachen Lappenteppich und vom klassischen Teppich bis zu den komplizierten Formen der Gegenwart. Auf einem primitiven Webstuhl wird ihre Ausarbeitung demonstriert. Im ersten Stock sind Exponate aus der Zeit der Wiedergeburt und Anfang des 20.Jhs ausgestellt, im zweiten Stock - neue gewebte Ikonen und Bilder von Koteler Meisterinnen, in denen die Tradition bereichert und weiterentwickelt ist.
     Die Sch$onheit und der hohe Wert der Koteler Gewebe leistet einen grossen Beitrag zum Ruhm dieser Stadt. Die sch$one gebirgige Umgebung der Stadt, das alte Stadtviertel mit seinen Holzh$ausern und engen kopfsteingepflasterten Gassen, der Park mit seinen sprudelnden Quellen, die vier Museen, die Volksmusikschule, die erhaltene Atmosph$are der Vergangenheit ziehen viele Besucher an.