
Pazardjik ist in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts
gegründet, am linken Ufer des Flusses Mariza, neben der
Stelle für Durchführung eines periodischen Marktes der im
Umkreis wohnenden Bevölkerung. Die günstige geographische
Lage der Siedlung (wichtige Kreuzung im Zentrum eines
fruchtbaren Gebiets) trägt zu ihrer schnellen Entwicklung
bei. Bis Anfang des 16. Jahrhunderts ist sie noch ein kleiner
Siedlungsort, so am Ende des Jahrhunderts wird sie ein
administratives Zentrum eines Distriktes und sie bleibt
so eine bis zur Befreiung. Im 17. Jahrhundert setzt die
Stadt ihre Ausbreitung und Bestätigung fort. Dort erblüht
der Handel mit Eisen, Ledern, Reis und sie macht einen
Eindruck den Reisenden mit den schönen Häusern und ihren
sauberen Strassen. Im Jahr 1718 hat Jerard Kornelius Drisch
Pazardjik besucht und er schreibt "die Gebäude hier stehen
auf Konstruktion, Grösse und Schönheit bei weitem auf einem
höheren Niveau als diese in Nisch, Sofia und allen anderen
Stellen." Im 19. Jahrhundert ist Pazardjik schon ein grosses
und wichtiges Gewerbes- und Handelszentrum, mit Bevölkerung
von ungefähr 25 000 Einwohnern. In der Stadt, Hauswirt von
zwei Grossmessen, jeden Dienstag und Mittwoch gab es einen
grossen Markt. Eine Tatsache war auch eine handelnde Post
mit einem Telegraphen.![]() |
Museen und Galerien
Das Historische Museum in Pazardjik verschliesst mit seinen
über 33 000 Exponaten eine reiche historische Vergangenheit
der Gegend von Pazardjik aus altertümlichen Zeiten bis
zu unseren Tagen. Das Expose befindet sich in drei Sälen.
Das Ethnographische Expose des Historischen Museums befindet
sich im grössten Gebäude in der Stadt aus der Epoche der
bulgarischen Renaissance. Es ist im Stil des Plowdiw
Renaissance Barockhauses im Jahr 1850 von brazigowischen Meistern
aufgebaut. Der Besitzer des Hauses Nikola Christowitsch war
ein reicher Händler. Das Expose macht den Besucher mit der
reichen traditionellen materiellen und geistigen Kultur der
Bevölkerung in der Gegend von Pazardjik bekannt.
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Das Museumshaus " Konstantin Welitschkow"
Das memoriale Expose im Heimatshaus von Konstantin Welitschkow ist in 1967 eröffnet und einigermals restauriert. Durch Fotos, Dokumente und originelle Ausgaben ist die reiche gesellschaftlich-politische und kulturelle Aktivität der ansehnlichsten Persönlichkeit, die Pazardjik der bulgarischen Renaissance gibt- den Schriftsteller, den Übersetzer, den Maler, den Teilnehmer an der Vorbereitung des Aprilaufstandes 1867, den Minister der völkernen Aufklärung K. Welitschkow, verfolgt.
Sie ist im Jahr 1966 geschaffen.
Sie ist vor allem in der
Vorstellung lokaler Autoren spezialisiert, zwischen denen
die Klassiker St. Dospewski, K. Welitschkow, Georgi Maschew,
Georgi Gerassimow, Elena Konsulowa- Wazowa u. a. sind. Sie
besitzt eine unikale Sammlung von Porträts und Autoporträts,
wie auch die grössten Sammlungen von Werken von G. Gerassimow,
Stojan Wassilew, Welitschko Minekow und Zlatka Dabowa.
Das Museumshaus "St. Dospewski"
Gebeugt über dem Kanal Pascha ark, umsieht sich das Haus von St. Dospewski in seinen träge fliessenden Gewässern, als ob es sich in seiner Würde überzeugen will. Unsere Schritte schallen in der von Erinnerungen schwerfälligen Ruhe des umfangreichen steinernen Hofs. Uns trifft die Anschrift auf dem Giebel der Fassadenwand:"Besitz von St. Dospewski Samokowiza 1864".![]() |
Die Kathedralkirche "Sw. Bogorodiza"
Die Kathedralkirche "Sw. Bogorodiza" ist ein Denkmal mit nationaler kultureller Bedeutung. Sie ist bekannt für ihre Architektur und die feine Holzschnitzerei der Altarwand. Sie ist im Jahr 1937 aufgebaut.
Wichtige Ereignisse in der Stadt
Das Fest der Stadt - man führt es alljährig am Anfang des Monats Juni durch. Es ist mit einem reichen kulturellen Unterhaltungsprogramm begleitet.
Wintermusikabende - ein Festival mit mehr als zwanzigjähriger
Tradition für symphonische Musik, gegründet von und gegenwärtig
tragend den Namen von Professor Iwan Spasow- einem
Dirigenten, Komponisten und aktiven Teilnehmer am öffentlichen
Leben. Es ist jedes Jahr am Ende des Monats Januari
durchgeführt.