Im Jahr 1887 ist die erste archäologische Sammlung in Warna geschaffen, in 1906 - ein kleines Expose, und in 1983 -ein neues, auf einer Fläche von 2000 kw.m, mit Materialien aus Warna und der Gemeinde von Warna.An der ersten Etage sind die Urgeschichte und das klassische Altertum dargestellt. Die frühesten Exponate sind aus der paläolithischen Epoche (100 000-40 000 J.b. Chr.) und der mesolithischen Epoche (10 000-8 000 J.b.Chr.). Besonders beeindrücken die Funde von Warnas Halkolitnekropol( 5 000-3 000 J.b.Chr.) mit dem ältesten Gold, bearbeitet vom Menschen. Über 5,5kg goldene Schmücke, Zepter, Amulette, wie auch kupferne und steinerne Werkzeuge, Keramik und andere, geben eine klare Vorstellung über das Leben der altertümlichsten europäischen Zivilisation - weit bevor diese in Ägypt und Messopotamia. Für die Erscheinung der Thrazier in der Bronzezeit(3 000-1 200 J.b.Chr.) und der früheisenen Epoche ( 1 200-600 J.b.Chr.) geben eine reichhaltige Information die gefundenen Keramik, Waffe und Schmücke, ausgearbeitet von diesem kriegerischen Volk. |
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Am Anfang des siebenten Jahrhunderts n.Chr. wird die kleine thrazierische Siedlung Odessos am Ufer des Schwarzen Meeres eine antike griechische Kolonie, und die Stadt hat bis Anfang des siebenten Jahrhunderts existiert. Prachtvolle Sammlungen von der altgriechischen und römischen Keramik, goldenen Schmücken, Marmorreliefen und Bildhauern, Anschriften, Mosaiken, Bronzgefässen, Münzen und anderen zeigen die Lebensgeschichte dieses antiken Handels - und Kulturzentrums. |
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An der zweiten Etage ist die Entwicklung der mittelalterlichen Stadt Warna verfolgt - von der Schaffung des bulgarischen Staates in 681 bis zum achtzehnten Jahrhundert. Ausgestellt sind altbulgarische Gefässe, Waffe, Werkzeuge, goldene und silberne Schmücke, Kreuze, chinesisches Porzellan, maloasische Fayence, italienische Majolika u.a. Das Expose nimmt ein Ende mit Sammlung von bulgarischen Ikonen aus 16-19 J., silbernen kirchlichen Absuden, Nachtlichtern und Einfassungen. Adresse: Warna 9000, Boulevard Maria Luiza 41 tel. 237 057 Fax 237 056 1.05 - 31.09 von 10.00 bis 17.00 Uhr Ruhetag - Montag 1.10 - 30.04 von 10.00 bis 17.00 Uhr Ruhetag - Sonntag und Montag |
Iwan Iwanow ist im Jahr 1944 im Dorf "Goljam Izwor", Gemeinde von Tetewen geboren. Er hat das Fach "Geschichte" an VTU "Sw. Sw. Kiril und Methodi" beendet. Nach dem Erhalt des Diploms fängt Iwan Iwanow an im archäologischen Museum von Warna zu arbeiten. Am Anfang - als Ordner, und danach - als wissenschaftlicher Mitarbeiter. Die Probleme, die er behandelt, sind mit der Protogeschichte der heutigen bulgarischen Länder verbunden.
Von 1972 an leitet er die Erforschungen des Nekropols von Warna. Viele Jahre hat er den Unterseeforschungen gesunkener Siedlungen in den Seen von Warna gewidmet. Mit Interesse erarbeitet er auch andere Objekte.
Herr Iwanow hat über 100 wissenschaftliche und populärwissenschaftliche Veröffentlichungen in Bulgarien und Ausland.
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