Das Expose ist in Warna, im Gebäude des ersten wohltätigen Krankhauses, gelegen. Es ist von der Stiftung des der Türkischen Sklaverei entflohenen Manns aus Warna Paraskewa Nikolau, der einen grossen Erfolg als Händler in Odessa(Ukreina) hat, aufgebaut. Das Geld, das er vererbt, ist lauter viel für diejenige Zeit - 126900 silberne Rubel. Am 8.09 1869 ist der neue Bau für ein städtisches Stifterkrankhaus verkündigt und dort ist der erste Patient aufgenommen. Seither sind Jahre vergangen. Das Gebäude dient umgehend für Gesundheitsbedürfnisse der Warnas Bevölkerung. Es war ein cholerischer Isolator, ein Kriegslazarett, ein ansteckendes Krankhaus, eine städtische Entbindungsanstalt, eine Gegentollwutstation, bakteriologische Station, Sanepidstation, Hygienische Epidemische Station, und jetzt - Museum für die Geschichte der Medizin.
Die Museumsausstellung ist der Reihe nach in drei Sälen entwickelt, die zusammen mit den Vorhallen eine Fläche von 400kw.km besetzen, indem die Chronologie der Ereignisse - vom Jahr 1000 b. Chr. bis heutzutage aufbewahrt ist.



Die Suggestion für die Medizin als ewiger Gefährte des Menschen beginnt noch von der Geschossvorhalle: in den Wänden sind Mahnungsplatten eingebaut, widerspiegelnd Momente von den Gesundheitsunternehmen der Zivilisationen auf unseren Ländern, wie auch verschiedene Exponate- vom feuersteinernen Messer- bis zum Apparat für Registrierung der Herzenstätigkeit. Die paläonthropologische Sammlung des Museums ist eine der reichsten in Bulgarien. In Schaufenstern sind zahlreiche Knochenfragmente aufgeräumt, deren Texterläuterungen erzählen, woran der Mensch auf unseren Ländern erkrankt war. In demselben Saal sind opfersteinerne Platten, bronze und eiserne Medizininstrumente und Münzen aus der Thrazierzeit, von der griechischen Kolonisation, von der römischen Administration und vom Anfang des bulgarischen Staates, gezeigt.
An der oberen Etage des Gebäudes umfasst die Museumsausstellung die Periode vom Fall Bulgariens unter Türkische Sklaverei bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges. Es ist die Entwicklung der Medizin in der Renaissance verfolgt. Es sind Porträts und biografische Auskünfte der medizinischen Aufklärer, gezeigt. Es sind Gegenstände und Werkzeuge aus der Epoche des Befreidigungskriegs (1877-1878), wie auch medizinische Apparatur vom Anfang des Gesundheitswesens in befreitem Bulgarien, ausgestellt.


Das Museum für die Geschichte der Medizin besitzt eine Bibliothek für alte medizinische Literatur, Bücher, Zeitschriften, Zeitungen, Atlase und andere auf verschiedene Sprachen, schon zu bibliographischer Rarität und zu einer Informationsquelle für alle gemacht, die sich für die Vergangenheit der Medizin interessieren.
Die Museumsausstellung besitzt eine spezifische, unwiederholte Ausstrahlung, die jeden Besucher berührt, schenkend ihm ausser neugierigen Kenntnissen, auch ästhetisches Erlebnis.




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